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Filmplakate zum Abgewöhnen

Erstellt am: 15. August 2008

Auch Kinofilme müssen beworben werben und ein probates Mittel ist dabei der Einsatz von Filmplakaten. Wer kennt die Situation nicht: Man möchte gerne ins Kino gehen, weiß aber noch nicht genau, welcher Film es denn nun sein soll. Oftmals spielt es keine unwesentliche Rolle, wenn das ausgehängte Plakat im Vorraum einen positiven Eindruck erweckt und das Gefühl erzeugt, dass man etwas verpasst, wenn man den Film nicht sehen würde. Soweit die Theorie. In der Praxis sieht das oftmals ganz anders aus: Während gute Filme - bei denen man ohnehin weiß, dass man sie unbedingt sehen will - oftmals auch Klassiker unter den Filmpostern hervorbringen, schaffen es mäßige Produktionen dagegen meist auch dementsprechende Plakate zu fabrizieren. Bei “Spiegel Online” findet man unter der Rubrik “Kino-Kitsch” eine Auflistung der schlimmsten Filmplakate aller Zeiten. Cineasten haben dieses Sammelsurium an nahezu unglaublichen Machwerken zusammengetragen, bei deren Betrachtung man hinterher wirklich nicht mehr weiß, wo hier der Geschmack mancher Filmvermarkter (ab)geblieben ist. Nackte Tanzpartner, lebende Leichen und ein (schmaler) John Travolta in ultraenger Shorts - stellt sich nur noch die Frage, was schlimmer ist: Das Plakat oder der dazugehörige Film? Diese Dokumentation ist in jedem Fall einen Blick wert, auch wenn man vorher vielleicht besser eine schwarz-getönte Brille aufsetzen sollte.

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