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Makabere Preisverleihung

Erstellt am: 17. April 2008

Manche Dinge im Leben muten seltsam an und die folgende Geschichte gehört sicherlich dazu: Seit 1994 wird ein Preis für besonders skurrile Todesfälle vergeben, der sog. “Darwin Award“. Als eine Idee von Studenten in Kalifornien geboren, hat sich mittlerweile die Molekularbiologin Wendy Northcutt dem Projekt angenommen. In Gedenken an Charles Darwin wird der Award “an Personen vergeben, die den menschlichen Genpool dadurch verbessern, dass sie ihr eigenes Leben als ultimatives Opfer darbringen. Gewinner des Darwin Awards eliminieren sich selbst auf außergewöhnlich idiotische Weise und erhöhen dadurch die Chancen eines langfristigen Überlebens unserer Spezies.” Folgende `Regeln` sind zu beachten: Neben dem Umstand, dass der Preisträger aus dem Leben scheiden (oder zumindest unfruchtbar werden) muss, gehören dazu eine ungewöhnlich dumme Einschätzung der Situation, ein eigenes Verschulden sowie Zurechnungsfähigkeit. Außerdem muss das Ereignis tatsächlich bzw. nachweislich stattgefunden haben. Beispiele gefällig, wie Sie sich für diesen zweifelhaften Preis “bewerben” können? Zwei Männer wollten herausfinden, welcher von ihnen der “Männlichere” ist und hängten sich aus diesem Grund an ein Brückengeländer, um zu sehen, wer sich länger daran festhalten kann. Einen Gewinner hatte die Aktion auch - der Unglückliche war aber im Anschluss zu erschöpft, sich wieder nach oben zu ziehen, stürzte auf die darunterliegende Straße und wurde überfahren. Ein anderer Fall ist derjenige, wo ein Rechtsanwalt einer Besuchergruppe die Stärke der Fensterscheiben eines Wolkenkratzers demonstrieren wollte, indem er sich dagegen warf. Leider entschlossen sich diese aber zu zersplittern und der Mann stürzte 24 Stockwerke in die Tiefe. Das “Geiz nicht immer geil” ist, beweist der Fall des Gewinners 1996, der gerne eine Cola-Dose kostenlos aus einem Automaten entwenden wollte. Als er ihn dazu leicht ankippte, nahm der Automat dies zum Anlass auf den Unglücklichen zu stürzen und erschlug ihn. Eins machen alle genannten Fälle klar deutlich: Bei dieser Preisverleihung möchte wohl niemand freiwillig nominiert werden!

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Lieber mal zu Hause bleiben und nicht zu viel riskieren: Mit den modernen und formschönen “Wohnambiente“-Werbeartikeln fällt es leicht, das Leben auch in den eigenen vier Wänden sicher zu genießen.