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Achtung: Spam

Erstellt am: 27. März 2008

Wer kennt sie nicht? Lästig, unangenehm, nur riechen tun sie noch nicht: Spams. Fast jedes E-Mail Postfach dürfte davon bereits heimgesucht worden sein und auch wenn es zahlreiche Spam-Blocker gibt, greift der Virus immer weiter um sich. So hat Deutschland im Versenden von Spams mittlerweile Weltniveau erreicht: Hinter den USA und Russland liegt es auf Platz 3. Unterscheiden muss man bei den Spams zwischen offensichtlichem “Werbemüll” - oft schon durch den Absender und die Fantasie-Nachricht in der Betreffzeile zu erkennen - und den “seriösen” Spamversendern, d.h. Meldungen von echten Firmen, die für sich werben wollen. Eines haben aber auch letztere häufig vergessen: Den Empfänger der Mail vorher um Erlaubnis zu fragen. Da die Anschriften meist von eher windigen Adressenhändlern eingekauft werden, fehlt oft das zwingend vorgeschriebene Werbeeinverständnis des Besitzers. Und das kann doppelt teuer werden: Denn außer, dass das Unternehmen für die Adressen zahlen muss, können weitere Einbußen aufgrund rechtlicher Schritte durch Mitbewerber oder Verbraucherschützer folgen. So droht Absendern von Spam-Mails nach dem sog. “Telemediengesetz” künftig ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. Inhalt und Herkunft einer Werbemail sind demnach schon in der Kopf- und Betreffzeile der Nachricht zu nennen. Ein wichtiger Schritt allemal; für die Vielzahl von Mails aus dem Ausland jedoch leider von vornherein unwirksam, da sie nicht unter die deutsche Gesetzgebung fallen. Von daher gilt weiterhin: Unerwünschtes löschen und links liegen lassen!

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