Men in Black
► Men in Black vom 11. Februar 2008Eine schräge Werbeidee, die der Backwarenkonzern Bahlsen da umgesetzt hat: Jürgen Drews und Roberto Blanco als Killer à la John Travolta und Samuel L. Jackson in “Pulp Fiction”. Wohl eher unfreiwillig komisch, geben die beiden Alt-Schlagerstars eine Performance der “besonderen Art”. In dem rund 2-minütigen Spot bewerben die beiden den neuen Pickup!-Keksriegel Dark. Dabei kann die äußerliche Erscheinung der Hauptdarsteller durchaus überzeugen und mit dem (jeweiligen) Original mithalten, das Gespräch ist dann aber im Vergleich zu den Dialogen von Vincent Vega und Jules Winnfield im Meisterwerk von Quentin Tarantino doch eher etwas flau geraten. Schauen Sie sich das Video an und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung! Bleibt nur zu hoffen, dass uns zukünftig weitere Werbestar-Traumpaare wie z.B. Dirk Bach und Sonja Zietlow als “Schweinchen Dick trifft Barbarella” erspart bleiben…

Wenn Sie sich vom Schock der Vorstellung neuer “Dreamteams” in der Werbung erholt haben, empfehlen wir Ihnen zur Ablenkung den Genuss bester Schokolade. Auch als Werbegeschenk hervorragend geeignet. Chocolate macht Spaß!
Ein Traum(auto) aus Holz
► Ein Traum(auto) aus Holz vom 08. Februar 2008Ausgefallene Hobbys haben viele Menschen. Wenn man allerdings die Leidenschaft von Michael Arndt beschreiben soll, wird es schwieriger: In 6 ½-jähriger Arbeit hat der Hannoveraner den McLaren-Mercedes MP 4/14, das Weltmeisterauto des Finnen Mika Häkinnen aus der Saison 1999, nachgebaut – und zwar ausschließlich aus Streichhölzern! Angefangen hat das Bastlergenie mit Lokomotiven und Gebäuden, doch das jetzige Objekt kann man zweifelsohne als sein “Meisterstück” bezeichnen. Nahezu eine Million Streichhölzer und über 1500 Tuben Klebstoff waren nötig, um diesen Traum wahr werden zu lassen. Anhand eines 1:18 Modells errechnete Arndt die Original-Größe des Rennwagens und seiner Einzelteile. Schaut man sich das fertige “Holz”-Automobil an, kann man keinen Fehler erkennen: Selbst Feinheiten wie die Außenspiegel oder Radaufhängungen wurden detailgetreu nachgestaltet. Den größten Teil der Kosten musste der Bastler selber tragen (etwa 6000 Euro), bezahlt gemacht hat es sich auf jeden Fall. Rennen fahren kann der 40-Jährige damit zwar nicht, aber sich hinter das Lenkrad setzen - ohne dass etwas auseinanderbricht - ist problemlos möglich. Man darf schon gespannt sein, was als Nächstes auf dem Plan des `Künstlers` steht. Vielleicht sind ja die Queen Mary 2 oder der Airbus A380 geeignete Nachbau-Kandidaten…
Wer rund ums Auto doch eher auf herkömmliche Utensilien angewiesen ist: Diese bewährten Auto-Werbeartikel lassen Sie locker über die Runden kommen.
Und wo treten Sie auf?
► Und wo treten Sie auf? vom 07. Februar 2008Es ist nicht selten der Fall: Eine durchaus bekannte Band hat einen Live-Auftritt und nur wenige Zuhörer kommen, um das Konzert zu sehen. Das kann, muss aber nicht zwangsläufig an der Musik der Künstler liegen. Oft ist einfach der Veranstaltungsort schlecht gewählt, da er für viele Fans nicht gut erreichbar ist. Diesem Problem kann abgeholfen werden: Der Online-Dienst Eventful bietet seinen Nutzern die Möglichkeit, sich den Auftritt ihrer Stars an einer bestimmten Location zu wünschen. Finden sich genügend Interessierte und stimmen für den gleichen Ort ab, verpflichtet sich der Gewählte dort aufzutreten. Für beide Seiten eine gute Sache: Die Fans können ihren Star dort sehen, wo sie es am ehesten wünschen und diesem ist andererseits gleichzeitig ein hohes Publikumsinteresse gesichert. So plant die US-Rockband “The Presidents auf The United States of America” sogar ihre nächste Tour anhand dieser Wahl auszurichten und will unter anderem in den fünf Städten mit den meisten Unterstützern aufspielen. Doch die Abstimmung ist nicht nur auf Musikinterpreten beschränkt: Mittlerweile kann man sogar den echten - potentiellen - nächsten Präsidenten der USA in seine Stadt locken. Eine Garantie für den Auftritt gibt es hier aber nicht. Angeblich haben jedoch im Vorwahlkampf alle Kandidaten dieses Werkzeug genutzt. Den Vogel schoss dabei das gerade einmal gut 200 Einwohner zählende Dorf Columbus ab, dass es fertigbrachte den (inzwischen bereits ausgeschiedenen) Bewerber John Edwards zu einem Auftritt in den Stadtpark zu locken – dort sprach er dann vor etwa 2000 Zuschauern! Am begehrtesten auf der Eventful-Plattform ist derzeit übrigens Barack Obama, bei dem weit mehr als 60.000 Mitglieder ihre Stimme abgegeben haben. Ob sich aber das Wahlkampfteam des Demokraten letztendlich davon in ihrer Planung leiten oder zumindest beeinflussen lässt, muss von den “Wählern” abgewartet werden.
Wer vorerst keine Zeit für den Besuch eines Konzerts hat, der findet unter diesen qualitativ hochwertigen und gleichzeitig preisgünstigen Radios sicherlich eine gelungene Alternative. Als Werbeartikel verschenkt, sammeln Sie damit sicher auch bei Ihren Kunden positive Stimmen ein.
Die Nr. 1 des deutschen Films
► Die Nr. 1 des deutschen Films vom 06. Februar 2008Umfragen sind immer eine Sache für sich, aber die Wahl zum besten deutschen Film aller Zeiten kann man - zumindest im Hinblick auf das Siegertreppchen - durchaus als gelungen bezeichnen. Im Vorfeld der am 7.2. beginnenden Berlinale nahmen weit mehr als 10.000 User an der von AOL und der Zukunft Kino Marketing GmbH ausgeschriebenen Abstimmung teil. Sieger wurde der Oscar-prämierte Film “Das Boot” aus dem Jahre 1981 (Trailer). Allein die Besetzung des Kriegsdramas – zu Zeiten des Drehs noch weitgehend unbekannte Namen – liest sich heute wie das “Who is Who” der deutschen Schauspielerriege: Jürgen Prochnow, Uwe Ochsenknecht, Jan Fedder oder Ralf Richter sind nur ein kleiner Teil derer, die den Erfolg von damals als Sprungbrett für eine große Karriere nutzen konnten. Die dichte Atmosphäre des Films und die überragenden Darstellerleistungen dürften zusammen mit der ergreifenden Geschichte hauptverantwortlich für den großen Erfolg des Streifens sein. Aber auch die auf den zweiten und dritten Platz gewählten Filme lassen sich (bereits) heute als Klassiker des deutschen Films bezeichnen: So hat “Die Feuerzangenbowle” (1944; Platz 2) mit Heinz Rühmann als “Pfeiffer mit drei f” längst Kultstatus erreicht und “Das Leben der anderen” (2006; Platz 3) konnte - obwohl erst das Langfilmdebüt (!) des Regisseurs Florian Henckel von Donnersmarck - ebenfalls einen Oscar in der Kategorie “Bester fremdsprachiger Film” gewinnen. Schaut man sich die ganze Top Ten-Liste an, dürfte eins klar sein: Auch wenn oft “tot”gesagt, der deutsche Film lebt!
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Eine Milliarde Geschenke
► Eine Milliarde Geschenke vom 05. Februar 2008Laut Medienberichten plant der US-Getränkemulti Pepsi zusammen mit Amazon eine ganz besondere Werbeaktion: Das Verschenken von einer Milliarde Songs über den Online-Händler. Es wäre die größte Musikpromotion aller Zeiten, die mit den Plattenfirmen abgesprochen ist. Codes auf den Deckeln der Pepsi-Flaschen sollen demnach gegen Lieder bei Amazon eingelöst werden können. Angeblich will die Musikindustrie mit dieser ungewöhnlichen Maßnahme Amazon als Konkurrenten des Marktführers Apple (und dessen iTunes-Ladens) unterstützen, der in Sachen Preispolitik zu unflexibel sei und einen zu hohen Anteil der Erlöse selbst behalte. Allerdings sei Branchenprimus Universal Music aufgrund Differenzen bezüglich der Bezahlung nicht beteiligt. Neu ist die Art der Werbung nicht: Bereits vor vier Jahren verschenkte ebenfalls Pepsi 100 Millionen Lieder – damals kurioserweise noch bei iTunes. Der Umfang der jetzt geplanten Aktion würde aber eindeutig neue Maßstäbe setzen.
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Spickmich
► Spickmich vom 04. Februar 2008Das hatten sich Schüler lange gewünscht, wie an dem Ansturm von Usern deutlich zu sehen ist: Knapp ein Jahr, nachdem das Internet-Portal “spickmich.de” online gegangen ist, haben sich bereits weit mehr als 250.000 Schüler registrieren lassen. Kein Wunder, bekommen sie hier doch die Möglichkeit ihre Lehrer endlich auch einmal selbst zu benoten. “Noten für die Notengeber“ – so lautet das schlichte Erfolgsrezept. Anonym, aber immer fair, wie die drei Initiatoren der Website versichern. Den Schülern wird die Gelegenheit geboten, ihre Lehrer in verschiedenen Kategorien zu bewerten. Dabei spielen neben der fachlichen Kompetenz auch Sparten wie “Cool und Witzig“, “Beliebt“ oder “Sexy“ für die Gesamtbenotung eine (mit-)entscheidende Rolle. Was auf den ersten Blick als bestechender Einfall erscheint, empörte einen Teil der Lehrerschaft derart, dass sie gegen spickmich.de klagten. Sie mein(t)en eine Verletzung ihres Persönlichkeitsrechts und des Datenschutzes erkennen zu können. Mitte letzten Jahres (und nun erneut vor wenigen Tagen) wurde dies aber sowohl vom zuständigen Land- wie Oberlandesgericht Köln verneint, da es sich bei den Bewertungen nicht um Tatsachenbehauptungen, sondern um Werturteile handeln würde. Solche sind aber solange zulässig, wie sie die Grenze zur Schmähkritik nicht überschreiten. Vielleicht sollte die Lehrerschaft das Ganze auch nicht zu ernst nehmen, denn wenn wirklich alle Zeugnisnoten der Lehrer ernst zu nehmen wären…
Nützlich für Schüler und Lehrer gleichermaßen: Schreibtisch-Artikel, die jedem bei der täglichen Schul- und Büroarbeit weiterhelfen.




