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Wenn der Name Programm ist

Erstellt am: 14. Februar 2008

Gestatten: Dr. med. dent. Schneeweis. Beruf: Zahnarzt.

Einen besseren Job hätte der Hamburger Dentist wohl gar nicht wählen können, verheißt seine Name doch immer blendend aussehende “Beißerchen”. Auch in anderen Berufssparten gibt es ab und zu äußerst amüsante Kombinationen von Name und Beschäftigung. Beispiele? Wie wäre es mit dem Namen “Reifen Platt” für ein Autoreifen-Fachgeschäft? Gibt es wirklich. Genauso wie das Architektenbüro “Bier und Korn”, bei dem man nur hoffen kann, dass die Zeichnungen und Pläne für neue Gebäude nicht nach dem Genuss ebensolcher Getränke zu Stande kommen. Den Vogel schießt dann wohl aber Joachim Henker ab: Er wurde Richter. Für den mittlerweile pensionierten Rentner kam eine Namensänderung jedoch nie in Betracht, u.a. wohl deshalb nicht, weil er während seines Berufslebens von dummen Sprüchen verschont blieb. Oftmals führt eine derartige Zusammensetzung von Name und Beruf schon eher zu einer gewissen Popularität, die sich bei der richtigen Kombination durchaus positiv auswirken kann. Auch wenn Detlev Schneeweis, der Zahnarzt aus Hamburg, nur davon spricht, dass er immer wieder von Patienten begeistert auf seinen Namen angesprochen wird, eine Bevorzugung seiner Praxis aber nicht feststellbar ist. Seien wir mal ehrlich: Wenn schon Zahnarzt, dann doch lieber einer mit dem Namen Schneeweis als alternative Herren wie Dr. Schlotter, Bammel, Gammel oder Knüppel…(die ebenfalls real praktizieren)

 

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(Anm.: Es versteht sich von selbst, dass aufgrund eines Namens keinerlei Rückschluss auf die Qualität der jeweils ausgeübten Tätigkeit gezogen werden kann.)