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ADAC warnt vor Autofinanzierung durch Werbung

Erstellt am: 09. Januar 2008

344550103.jpgDubiose Vermittlungsfirmen haben eine neue Masche entdeckt, mit denen sie Kunden über den Tisch ziehen wollen. Daher warnt der ADAC vor zweifelhaften Finanzierungsangeboten, bei denen der Eindruck erweckt werden soll, man könne einen Neuwagen praktisch ein Jahr lang kostenlos nutzen. Funktionieren soll das Ganze so: Der Kunde kauft bei einem KFZ-Händler einen Neuwagen. Zur Finanzierung des Auto schließt man einen Darlehensvertrag mit einer Bank ab. Die monatlichen Raten bezahlt der Vermittler. Dafür muss man nur versprechen, (Firmen-) Werbung auf dem Auto zuzulassen und meist noch eine Gebühr von einigen hundert Euro an das Vermittlungsbüro zahlen. Nach einem Jahr soll dann das Fahrzeug unter Ablösung des Darlehens zurückgenommen werden. Das hört sich oberflächlich betrachtet zunächst vielleicht interessant an, laut Automobilverband gibt es jedoch in diesem Fall gleich mehrere Haken: So wird das Auto oft zu einem deutlich überhöhten Preis verkauft. Der ADAC berichtet von einem Fall, wo der Kunde statt des Listenpreises am Ende über 10.000 Euro mehr bezahlt habe. Des weiteren reichen die Erlöse aus den Werbeeinahmen im Normalfall nicht aus, um die Ratenzahlungen zu decken. Daher werden wie in einer Art “Schneeballsystem” die Raten für einige Monate vom Vermittler übernommen, danach geht das Unternehmen in die Insolvenz. So bleibt der Käufer am Ende auf den verbleibenden monatlichen Zahlungen sitzen. Der ADAC warnt aus diesen Gründen vor solchen fadenscheinigen Angeboten und hält die gegebenen Versprechen oft für schlichtweg falsch.

Lassen Sie sich nicht auf eine falsche Fährte locken und investieren Sie lieber in sinnvolle Angebote im Bereich Auto-Werbeartikel.