Das Voynich-Manuskript
Erstellt am: 19. Dezember 2007Viele Rätsel der Menschheitsgeschichte sind gelöst und echte Geheimnisse gibt es nur noch wenige. Ein seltenes, nicht entschlüsseltes Mysterium ist aber das sog. Voynich-Manuskript. Während nahezu jede Geheimschrift im Laufe der Zeit entziffert wurde, blieb dieses einzigartige, in einer unbekannten Schrift verfasste Dokument trotz wissenschaftlich betriebener Kryptografie bis heute unentschlüsselt. Es handelt sich dabei um ein Buch, das vom Buchhändler W.M. Voynich im Jesuiten-College in der Villa Mondragone in Italien entdeckt und nach diesem benannt wurde. Der Autor ist unbekannt. Der Entstehungszeitpunkt kann bis heute nicht nachvollzogen werden, wahrscheinlich ist es im Zeitraum zwischen 1200 und 1650 anzusiedeln. Auch der Ursprungsort der Schrift ist zweifelhaft, wird aber aufgrund der verwendeten Materialien in Mitteleuropa gesehen. Während die Abbildungen des Buches an botanische, anatomische und astronomische Zusammenhänge erinnern und eher schlicht erscheinen, scheint der Text ohne Korrekturen oder Durchstreichungen fehlerfrei geschrieben. Während wenige kurze Passagen in lateinischen Lettern lesbar sind, konnten die übrigen Schriftzeichen bislang von keinem der Forscher entschlüsselt werden. Derzeitiger Aufbewahrungsort des Dokuments ist die Beinecke-Bibliothek der Universität zu Yale, wo es unter der Bezeichnung MS 408 liegt.
Für alle Freunde des Unerklärlichen: Durchleuchten Sie das Ganze doch einmal mit einer Lupe und lösen Sie so (vielleicht) eines der letzten Phänomene unserer Zeit.
