Martini. Geschüttelt, nicht gerührt.
Erstellt am: 12. Dezember 2007
Wer kennt ihn nicht den berühmten Satz aus allen James Bond-Filmen, längst ein Markenzeichen des smarten Agenten. Drinks - im besonderen selbstgemixte Cocktails - erfahren in den letzten Jahren eine immer größere Nachfrage. Ob süß-fruchtig oder lieber etwas saurer – für jeden Geschmack ist etwas zu haben. Dabei erfreuen sich neben Besuchen in der Bar Cocktail-Sets für zuhause immer größerer Beliebtheit. Durch die Möglichkeit an vielfach angebotenen Cocktail-Kursen teilzunehmen, gelingen mit den richtigen Utensilien selbst komplizierte Mixturen problemlos. So kann man sich auch auf dem heimischen Sofa wie am einsamen Strand in der Karibik fühlen und den Alltag hinter sich lassen.
Bleibt nur noch die Frage, warum 007 seinen Martini immer geschüttelt verlangt. Laut dem Physikprofessor Metin Tolan, für seine “James Bond-Vorlesungen” bekannt, gibt es eine einfache Erklärung: Geschmacksmoleküle haben mehr Masse als Alkoholmoleküle und gelangen beim Schütteln nach oben. Da Bond immer in Eile sei und oft nur einen kurzen Schluck nehmen könne, möchte er diesen wenigstens genießen. Dafür müssen sich die Geschmacksmoleküle aber natürlich an der Oberfläche befinden. Wohl bekommts!