Musikdownload bald per Prepaid-Karte
► Musikdownload bald per Prepaid-Karte vom 20. September 2007Sony BMG plant eine Prepaid Karte für Musikdownloads im Internet. Die Karte soll nach Firmen Angaben im Laden zu kaufen sein. Auf ihr ist ein Code gespeichert um dann bei einer Musikdownloadbörse seine Lieblingsstücke runterladen zu können. Dafür sind dann nicht mehr Kreditkarten oder eine Kontoverbindung nötig. Musikdownloads sind in Deutschland noch nicht weitverbreitet, Sony BMG erhofft sich mit der Prepaid Karte endlich die Defizite aus dem Musikgeschäft ausgleichen zu können. Die ganze Branche leidet seit Jahren unter niedrigen Verkaufszahlen im Tonträgerbereich. Der Konzern plant darüberhinaus auch den Einstieg in die Konzertveranstaltungsbranche. (bg)
Konkurrenz greift Microsoft Office an
► Konkurrenz greift Microsoft Office an vom 20. September 2007Das Monopol von Microsoft Office scheint zu wanken. Konkurrenten wie Google und IBM starten ihre eigenen Angebote im Netz, und zwar kostenlos. IBM will künftig ein Paket aus Schreibprogramm, Tabellenkalkulation und Präsentationssoftware kostenlos zum Download bereitstellen. Das Produkt trägt den Namen “Lotus Symphony”. Auch Google macht mit seinem Paket “Google Apps” Mircosoft kräftig Konkurrenz. Seit Jahren erhältlich ist, das Programmpaket “OpenOffice”, zudem ist es mit einem Quellenquode der zu lässt, dass Nutzer das Programm weiterentwickeln können. Auf dieser Grundlage wird auch das IBM-Paket laufen, allerdings mit zusätzlichen Funktionen.
Microsoft hat inzwischen reagiert und eine “Student-Version” von Office für 60 Dollar auf den Markt gebracht. (bg)
Geld spielt keine Rolex
► Geld spielt keine Rolex vom 19. September 2007Wenn der russische Milliardär Alischer Usmanow shoppen geht, spielt Geld einfach keine wichtige Rolle. Erst vor einem Monat kaufte er sich Anteile des Fußballclubs Arsenal London. Als Usmanow nun mal wieder zum Shoppen in England war, kaufte er sich von dem britischen Auktionshaus Sotheby’s eine der bedeutensten russischen Kunstsammlung des verstorbenen Cellisten Rostropowitsch, noch bevor es versteigert werden konnte. Die Kunstsammlung umfasst etwa 450 Stücke, darunter auch Werke von russischen Malern wie Ilja Repin, Valentin Serow und Boris Grigorjew. “Als ich erfahren habe, dass es so eine Sammlung gibt und sie versteigert werden soll, habe ich mir zum Ziel gesetzt, sie in ihrer Vollständigkeit zu erhalten”, so der Milliardär. Die Werke sollen wieder nach Russland, in ihr Heimatland gebracht werden.
Sotheby’s gab an, dass Usmanow einen “beträchtlichen” Preis bezahlt habe, der über der höchsten Vorverkaufsschätzung in Höhe von 20 Millionen Pfund lag, was umgerechnet ca. 29 Millionen Euro sind. Wer möchte nicht auch mal soviel Geld haben?! bg
Bald Mitmachfernsehen auf Bild.de
► Bald Mitmachfernsehen auf Bild.de vom 19. September 2007Nach der gescheiterten Übernahme von ProSiebenSat.1 plant der Axel Springer Verlag nun den Einstieg in Onlinefernsehgeschäft. Schon jetzt kann man auf bild.de den Seite 1. Girls beim Ausziehen zusehen oder sonst alles erfahren am Tag so wichtiges passiert. Aber jetzt soll noch mehr folgen. “Wir wollen im Herbst ein rundumerneuertes Portal anbieten.” so Bild-Online Chef Philipp Welle. Es soll dem Onlinenachrichtenportal Nr.1 Spiegel-Online den Rang ablaufen und setzt dabei auf die Mithilfe der berühmten Leserreporter. Die sollen selbstgemachte Videos hochladen können. Die Fernsehsparte soll nun immens ausgebaut werden, Presseberichten zu folge, wurden bereits an 14 Standorten Teams zugestellt.
Ob man mit niveaulosen Heimvideos, Oben-Ohne-Girls und eher schlechten Nachrichtenjournalimus den Markt aufrollen kann, scheint allerdings fraglich. (bg)
Konkurrenz für Viva und MTV
► Konkurrenz für Viva und MTV vom 18. September 2007Wer hat nicht genug von Jamba-Klingelton-Werbung und immer den gleichen dümmlichen Musikclips? Ab 2008 gibt Abhilfe, den “Concert Channel”. Der Sender will Livemusik senden aus über 20 verschiedene Musikrichtungen. Am Mittwoch hatte der Sender eine 10-Lizenz bekommen. Ziel des Senders ist es eine Konkurrenz für MTV und VIVA darzustellen und innerhalb von vier Jahren von 100 Millionen Haushalten empfangbar zu sein. Die Sendezentrale befindet sich in Erfurt und soll nach Firmenangaben bald eie Anlaufpunkt für Künstler sein. Na dann frohes Schaffen bg
Unerlaubte Telefonwerbung soll härter bestraft werden
► Unerlaubte Telefonwerbung soll härter bestraft werden vom 18. September 2007Unerlaubte Telefonwerbung soll in Zukunft bis zu 50.000 Euro Strafe kosten, jedenfalls wenn es nach Justizministerin Zypries geht. Schon heute ist Telefonwerbung ohne Einwilligung verboten, doch leider geht das oft schneller als man glaubt. In vielen Gewinnspielen stehen im Kleingedruckten eben solche Zustimmungserklärungen drin. Insgesamt geben 65% aller Deutschen an in den letzten Woche ohne ihre Einwilligung angerufen worden zu sein. Das neue Gesetz sieht nun vor: Telefonwerbung ist nur erlaubt wenn vorher die ausdrückliche Einwilligung gegeben wurde. Zum soll ein 14-tägiges Vertragswiderrufrecht und eine schriftliche Belehrung von seiten des Werbenens verankert werden. Bisher waren telefonische Vertragsabschlüsse bindent. Besonders ältere Menschen sind oftmals Ziel von unseriösen Werbeanrufen. Das Gesetz soll 2008 in Kraft treten. bg
Neues Emil-Nolde Museum in Berlin
► Neues Emil-Nolde Museum in Berlin vom 18. September 2007Am Donnerstag eröffnet die Nolde Stiftung Seebül in Berlin ein Museum am Gendarmenmarkt. Bis 2026 sollen dort die Bilder des Malergenies Emil Nolde ausgestellt werden. Ausstellungauftakt bildet “Nolde in Berlin. Tanz, Theater, Cabaret” auf rund 800 Quadratmeter. Emil Nolde lebte selbst um 1905 in Berlin. Die Stadt Berlin wird das neue Kunsthighlight übrigens keinen Cent kosten, hieß es von seiten der Stiftung. (bg)
Addresse:
Nolde-Museum
Jägerstraße 54/55
10117 Berlin Mitte
Die Eröffnung ist am 20.September
Dünsenjäger für sieben Millionen
► Dünsenjäger für sieben Millionen vom 18. September 2007Das Bild “Dünsenjänger” von Gerhard Richter könnte das teuerste versteigerteste Werk eines lebenden Künstlers werden. Christie’s schätzte seinen Werk zuletzt auf sieben Millionen Euro. Im November soll das Bild in New York unter den Hammer kommen. Das Auktionhaus geht von einem Rekordpreis aus, da zur Zeit deutsche Nachkriegskunst im Trend liegt. Das Bild des Kölner Künstlers befindet sich in zurzeit noch in einer Privatsammlung. Vor der Versteigerung ist noch eine Galerietour mit Gegenwartskunst geplant, bei der das Werk neben Honkong und London auch in Düsseldorf gezeigt werden soll.
bg
Frankfurter Buchmesse peilt Besucherrekord an
► Frankfurter Buchmesse peilt Besucherrekord an vom 17. September 2007Der weltweit größte Büchermesse in Frankfurt will ihren Besucherrekord vom vergangenen Jahr noch toppen. Die Messe findet dieses Jahr von 10. bis zum 14. Oktober statt, übrigens schon zum 59zigsten Mal. Insgesamt werden mehr 7300 Aussteller aus rund 100 Ländern erwartet. “Wir wollen dieses Jahr unsere Position als größte Buchmesse der Welt weiter ausbauen. Wir veranstalten dieses Jahr über 2500 Lesungen mit über 1000 Autoren.” Besonders Highlight des diesjährigen Messe ist Afrikatag am 13.Oktober.
Nicht nur für Besucher lohnt sich der Besuch, denn inzwischen ist die Messe auch ein Treffpunkt für Lizenzhändler aus aller Welt. Als Promiente werden dieses Jahr unter anderem Umberto Eco, Ex-Außenminister Joschka Fischer und Hans-Dietrich Genscher erwartet.
Mehr Info zu der Messe
Kolosseum droht zu zerfallen
► Kolosseum droht zu zerfallen vom 17. September 2007Das Kolosseum im antiken Rom ist das größte erbauten Amphitheater und der größte geschlossene Bau den die römische Antike zurückgelassen hat. Nun droht das weltberühmte Wahrzeichen der schönen Stadt Rom weiter zu verfallen. Das Kolosseum sei in einem prekären Zustand, so der Kunstarchäologe Angelo Bottini. Die Mauern der rund 2000 Jahre alte Arena in der italienischen Hauptstadt haben erhebliche Einrisse. Bottini vermutet, dass viele Touristen die abgefallenen Steinbrocken als Urlaubsandenken mit nach Hause nehmen möchten. Jedes Jahr kommen Rund 5 Millionen Menschen aus aller Welt um das Kolosseum zu besichtigen. Leider hinterlassen einige von ihnen auch große Müllberge und Graffitis. Es werde nun mit verschärften Kontrollen rund um das Kolosseum reagiert werden. bg