Nun doch kein McPflege
► Nun doch kein McPflege vom 29. August 2007Nur wenigen Tage nach dem Start von McPflege gab der Pflegedienstleister seine Aufgabe bekannt. Damit endet wohl eines der heftigst diskutiersten Pflegeprojekten der letzten Jahre noch bevor es starten konnte. Das Konzept von McPflege sah vor 24-Stundenpflege für 2 Euro pro Stunde anzubieten, dabei wollte der Firmengründer Nobert Meiners nach eigenen Angaben vorallem auf Pflegekräfte aus Osteuropa zurückgreifen. Insgesamt wollte Nobert Meiners dieses Jahr in ganz Deutschland über 18 Filialen eröffnen. Pflegeverbände und Gewerkschaften liefen Sturm und traten so eine Diskussion über die Finanzierung von Pflegeangeboten los. Der Bundesverband der privaten Sozialdienste sprach von “morderner Sklaverei” und Dienstleistungsgesellschaft Ver.di sogar von Abzocke auf Kosten der Patienten und des Pflegepersonals. McPflege gab auf seiner Website bekannt sich aufgrund der öffentlichen Diskussionen und Anfeindungen von Markt zurückzuziehen und hoffen aber einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Pflege geleistet zu haben. Wie dieser Beitrag innerhalb von nur zehn Tag geleistet werden, gab McPflege leider keine Auskunft geben.
bg
Mit 94 zum Medizinexamen
► Mit 94 zum Medizinexamen vom 29. August 2007Die 94-jährige Australierin Phyliss Turner hat sich ihren Lebenstraum erfüllt und ihr Medizinstudium abgeschlossen. Die Schule musste sie mit 12 Jahren abbrechen um ihrer Mutter zu helfen auf ihre Geschwister aufzupassen. Phyliss Turner hatte mit 70 begonnen zu studieren und schaffte 1986 ihren ersten Studienabschluss in Anthrophologie. Sie bekam sogar ein Stipendium und absolvierte ein Auslandssemester in Kalifornien. Ihr Professor Maciej Henneberg sagte: “Sie hat genau so viel Einsatz und Interesse gezeigt, wie so mancher anderer Student. Manchmal kommt sie mir vor, als wäre sie gerade 23.” Auch ihre Familie zeigt sich begeistert und will ihre Ur-Ur-Großmutter auch im nächsten geplanten Studium unterstützen. bg
T-Mobile bleibt dem Radsport treu
► T-Mobile bleibt dem Radsport treu vom 28. August 2007Trotz der Skandaltour und den zuletzt bekannt gewordenen Dopingfällen, will sich T-Mobile nicht aus dem Radsport zurückziehen. Vor der am 10. August beginnenden Deutschlandtour teilte Unternehmenssprecher Christian Frommert mit, dass der Mobilfunkkonzern bis 2010 dem Randsport erhalten bliebe. “Ein Ausstieg wäre zu diesem Zeitpunkt ein falsches Signal. Wir wollen dabei helfen, das verlorene Vertrauen zurückzugewinnen.” Allerdings behält sich T-Mobile vor, bei weiteren Doping-Fällen aus dem Vertrag auszutreten. In Zukunft wolle man den Kampf gegen das Doping noch verstärken. Andere Radsportsponsoren wie z.B. Gerolsteiner wollen innerhalb der nächsten Wochen entscheiden, ob sie ihr Engagement fortsetzen wollen.
bg
Kinder stehen insgesamt 6,5 Millarden Euro zur Verfügung
► Kinder stehen insgesamt 6,5 Millarden Euro zur Verfügung vom 28. August 2007Nach Angabe der Kids-Verbraucher-Analyse 2007 stehen den sechs- bis 13-jährigen heute im Durchschnitt 1126 Euro pro Jahr zu Verfügung. Für die Studie wurden rund 1600 Kinder zu ihrem Konsumverhalten befragt. Damit stellen die Kinder eine nicht unwichtige Zielgruppe der Wirtschaft dar. Ihr Geld geben die Kids vor allem für Markenartikel aus. Die Mehrzahl der Befragten gaben an, Markenkleidung seien ihnen in der Gestaltung ihres Outfits wichtig. Ein neuer Wachstum ist bei dem Konsum von Pflegemitteln zu verzeichnen, berichtet der Egmont Ehapa Verlag in seiner Studie. Kaum ein Kind von heute habe nicht sein eigenes Duschgel im Badezimmer stehen. Zu dem nehmen sie mehr an den Entscheidung im Haushalt teil, sei es in Sachen Urlaubsplanung oder Möbelkauf.
Kein Ebay-Gebot für das Abendkleid von Prinzessin Diana
► Kein Ebay-Gebot für das Abendkleid von Prinzessin Diana vom 28. August 2007Der US-Fernsehsender WE hat das hellblaue Abendkleid der verstorbenen Prinzessin Diana, das sie unter anderem 1987 bei den Filmfestspielen in Cannes an hatte, bei Ebay versteigern wollen. Jedoch ging nach 10-tägiger Aktion nicht ein einziges Gebot ein.
Bei der London-Premiere von “Miss Saigon” hat Diana das Kleid ebenfalls getragen. Es war ürsprünglich 1997 von Christie’s in New York versteigert worden, wo es damals der US-Fersehsender ersteigert hatte. Nun sollte das Kleid zugunsten der Hilfsorganisation für behinderte Kinder “Promise Alliance” verkauft werden. Vielleicht lagen die ausgebliebenen Gebote an dem hohen Startpreis von 125.000 Dollar, was umgerechnet ca. 92.000 Euro sind, obwohl WE es vor 10 Jahren bei Christie’s für 71.000 Dollar ersteigert hatte. Der gute Wille des Fersehsenders war aber jedenfalls erkennbar. bg
Erneuter Anlauf für ein NPD-Verbot
► Erneuter Anlauf für ein NPD-Verbot vom 28. August 20072003 ist der Versuch die NPD zu verbieten vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert. Nun soll ein erneuter Versuch gestartet werden. Jeder achte Deutsche kann sich laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Forsa vorstellen, seine Stimme bei der kommenden Wahl einer rechtsextremem Parteien zu geben. Die SPD nimmt nun einen erneuten Anlauf ein NPD-Verbot durchzubringen.
Die Stimmung ein rechte Parteien zu wählen ist bei arbeitslosen Menschen fast doppelt so hoch: 25 Prozent können sich vorstellen, einer der rechtsradikalen Parteien seine Wählerstimme zu geben. Aktuell haben 4 Prozent vor, eine rechtsradikale Partei zu wählen. Unter den Arbeitern liegt das Wählerpotenzial rechtsradikaler Parteien auch fast bei einem Viertel. Für die Umfrage wurden am Montag und Dienstag 1001 Bundesbürger befragt worden, laut n-tv. Ende Oktober will die SPD auf ihrem Parteitag in Hamburg über ein NPD-Verbot debattieren. “Ich halte eine neuerliche Prüfung eines NPD-Verbots mit allen rechtsstaatlich zur Verfügung stehenden Mitteln für unabdingbar”, sagte Kurt Beck in der “Leipziger Volkszeitung”. Programme gegen Rechtsextremismus allein würden da jedoch nicht ausreichen. “Vor allem die Menschen vor Ort, die mit viel Mut und unglaublichem Engagement arbeiten, müssen noch stärker als bisher unterstützt werden.”, so Kurt Beck. Wir können alle etwas tun. bg
Jesus als Actionfigur
► Jesus als Actionfigur vom 27. August 2007Ab dem 18.August gibt es einen neuen Helden in den amerikanischen Kinderzimmern. Der amerikanische Einzelhandelskonzern Wal-Mart will mit der ungefähr 30 cm großen Actionfigur von Jesus vor allem Kinder von bibeltreuen Amerikaner ansprechen. Jesus sei eine Alternative zu den anderen sexistischen oder gewaltverherrlichenden Actionfiguren wie z.B. Barbie oder He-Man. Zuerst soll Jesus in 425 Läden in den USA angeboten werden. In Deutschland kann man vorläufig das fromme Spielzeug nur im Internet bestellen, für rund 20 Dollar. Neben Jesus sind auch noch Jungfrau Maria, David, Noah und Moses erhältlich. Alle Figuren sind beweglich und können auf Knopfdruck Bibelstellen zitieren. Der Hersteller One2believe will mit diesem heiligen Spielzeug gegen den zunehmenden Niveauverfall in der Spielzeugbranche ankämpfen.
Weitere Infos und Bestellmöglichkeiten unter: http://store.messengersoffaith.net/
bg
5,3 Millionen für Rocker Memoiren
► 5,3 Millionen für Rocker Memoiren vom 27. August 2007Nach Angaben der “New York Times” soll der amerikanische Verlag Little Brown and Company rund 5,3 Millionen Euro für die Memoiren von Keith Richards (63), dem Gitarristen der Rolling Stones, bezahlt haben. Damit hat sich der Verlag in einem zuletzt erbittert geführten Kampf um die Rechte an Memoiren der Rocklegende durchgesetzt. Verlagschef Michael Pietsch zeigte sich hocherfreut und erhofft sich nun “einen der größten Bestseller aller Zeiten”. Keith Richards hatte versprochen nicht nur über das Backstage-Leben der Rollings Stones zu schreiben, sondern auch über seinen Drogenkosum und die wilden Rockpartys. “Keith Richard war schon immer ein Mann, der aufgestanden ist und offen über Sachen geredet hat, die andere lieber für sich behalten hätten”, so Michael Pietsch. Die Lebenserinnerung aus den Zeiten von Sex, Drugs and Rock’n'Roll sollen übrigends 2010 erscheinen.
bg
Jede Lüge brauchen einen Mutigen, der sie erzählt
► Jede Lüge brauchen einen Mutigen, der sie erzählt vom 27. August 2007Die beiden Autoren und Medienjournalisten Stefan Niggemeier und Christoph Schultheis sind wahrscheinlich die hartnäckigsten Kritiker der Bildzeitung. In ihrem Bildblog decken die beiden Tag für Tag die Fehler und Ungereimtheiten in den Artikel der größten Boulevardzeitung Deutschlands auf. Nun bekommt der Bildblog promiente Unterstützung. Die beiden Comedians Anke Engelke und Christoph Maria Herbst werben ab dem 23.08 für den Blog und zwar ehrenamtlich. “Wir unterstützen diesen Blog und finden die Aktion toll. Auf der Website erscheinen wenigsten keine Bilder von uns beim Müllrausbringen oder Brötchenholen.” Der Werbespot soll auf MTV und Viva laufen. Die Redaktion der Bildzeitung war am Abend zu keiner Stellungnahme bereit. Das Ziel des Blog ist es laut Website, “BILDblog will darüber aufklären, wie “Bild” ihre Leser “informiert”. Uns geht es darum, die (immerhin weit verbreiteten) Zweifel an der Glaubwürdigkeit von “Bild” argumentativ zu stärken und die öffentliche Wahrnehmung der “Bild”-Zeitung zu verändern.”
Ein löbliches Ziel! bg
Mehr zum Blog http://www.bildblog.de/.
Penis in Flammen
► Penis in Flammen vom 27. August 2007Ein Ehekrach in Russland nahm ein etwas ungewöhnliches Ende. Eine Frau musste nach eigenen Angaben drei Jahre unglücklich mit ihrem Ex-Mann in einer kleinen Wohnung leben. Das Paar hatte sich eigentlich schon 2004 getrennt und muss sich auf Grund der hohen Mietpreise trotzdem gemeinsam ihre bisherige Wohnung wohnen bleiben. Der Mann trank abends vorm Fernsehen Wodka, als er plötzlich seine Intimregion brennen sah. Seine Frau hatte den Penis ihres Mannes aus Rache angezündet. “Es war unglaublich schmerzhaft. Ich habe lichterloh gebrannt.”, so der Ex-Ehemann. Ob sein Penis wieder vollständig genesen wird, ist laut der Moskauer Polizei “schwer vorhersehbar”. bg