Musikcharts berücksichtigen legale Downloads
Erstellt am: 31. Juli 2007Ein Künstler bringt ein neues Album heraus, die Fans stürmen in den Laden, um es schnellstmöglich in den Händen zu halten - dieses Szenario wirkt heute schon beinahe anachronistisch. Besonders jüngere Musikfans laden Songs aus dem Internet, vor allem der “reale” Verkauf von Singles geht zurück. Nun haben die Media Control Charts, die deutschen Top 100, reagiert: Erstmals wurden für die Hitliste letzte Woche auch Umsätze berücksichtigt, die durch den legalen Download von Musikstücken erzielt wurden.
Das Vorgehen von Media Control weckt dabei aber auch Kritik. Denn nun sind nicht mehr die verkauften - oder eben heruntergeladenen - Stückzahlen für eine Platzierung ausschlaggebend. Eine Chance auf den Top Hit haben vielmehr Songs, die die meisten Umsätze erzielen.