Manson malt
Erstellt am: 13. Juli 2007Schockrocker Marylin Manson hat seine Rolle als Antichrist, der gute Kinder zu bösen Amokläufern trimmt, schon lange abgelegt. Spätestens seit er Michael Moore politisch korrekte Statements in Mirko säuselte, für den Dokumentarfilm „Bowling for Columbine“, gilt er als recht harmloser Kritiker der amerikanischen Gesellschaft, der sich gerne bleich schminkt, düster gibt und düstere Liedchen trällert. Düster sind auch die Aquarelle, die der als Brian Hugh Warner geborene Musiker seit den 1990ern malt. Manson selbst sieht sich in der Tradition der Expressionisten – und wirklich erinnern seine emotional ausdrucksstarken Werke teilweise an die Kunstrichtung der 1920er und 1930er. Die Galerie Brigitte Schenk zeigt noch bis zum 5. August 33 Aquarelle, unter dem Titel „Blumen des Bösen“.
Galerie Brigitte Schenk
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