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Ordnung ist das halbe Dichterleben

Ordnung ist das halbe Dichterleben vom 29. Juni 2007

Ordnung ist spießig, Kreative lieben das Chaos. Völlig falsch, ein absolutes Vorurteil - das beweist das Marbacher Literaturmuseum der Moderne. Wie sorgsam Dichter wie Hermann Hesse, Rilke oder Christian Morgenstern ihre Papiere und Entwürfe ordneten und wie viele Blätter Papier manchmal für ein einziges Gedicht nötig sind, kann man sich vom 26. Juni bis zum 21. Oktober ansehen.
Marbacher Literaturmuseum der Moderne
Schillerhöhe 8-10
71672 Marbach am Neckar
Telefon +49 7144 848-0
Telefax +49 7144 848-299

A.R. Penck in Ausstellung

A.R. Penck in Ausstellung vom 28. Juni 2007

Knallige Grundfarben, grobe Formen, hyroglyphenhaft verschlüsselt: A.R. Penck, mit bürgerlichem Namen Ralf Winkler, liebt das Monumentale. Die Frankfurter Schirn Kunsthalle widmet dem Dresdener Künstler eine Ausstellung, zu sehen bis zum 16. September.
Schirn Kunsthalle Frankfurt
RÖMERBERG
D-60311 FRANKFURT
TELEFON: +49.69.29 98 82-0
FAX: +49.69.29 98 82-240 WELCOME@SCHIRN.DE

Tollywood in München

Tollywood in München vom 27. Juni 2007

Tollywood ist Theater, Prformance, Lesung und Musikfestival in einem, alles in München, alles live, alles umsonst und draußen. In diesem Jahr verlassen sich die Macher auf das schöne Wetter und bauen gleich ein Amphitheater. Bis zum 8. Juli heizen Musikacts wie Rapper Bushido, die berliner Band Mia. und verschiedene Comedy-Acts den Besuchern ein.

Andy Warhol und die Minimal Art

Andy Warhol und die Minimal Art vom 26. Juni 2007

Mit dem Namen Andy Warhol verbindet man den Ausspruch von den 15 Minuten Ruhm und bunte Bilder von Tomatensuppen-Dosen und Marilyn Monroe. Groß, grob, bunt und ohne auf den ersten Blick erkennbare Aussage machte Warhol sprichwörtlich alles zur Kunst - Pop-Art eben. Den extremen Gegenpol bildete in den 1960er Jahren die Minimal Art. Eine Verbindung zwischen beiden versucht nun die Stuttgarter Stadtgalerie: Andy Warhol und die Minimal Art, zu sehen bis zum 27. Juli.
Stuttgarter Stadtgalerie
Schlossplatz 2
70173 Stuttgart
Telefon: 07 11/2 16 21 88
Fax: 07 11/2 16 78 20

Ausstellung einer Sammelleidenschaft

Ausstellung einer Sammelleidenschaft vom 25. Juni 2007

Walter Kempowski ist nicht nur Schriftsteller, sondern vor allem Sammler, ein leidenschaftlicher Archivar der deutschen Geschichte und der eigenen Biographie. Bekannt wurde er besonders für seine stark autobiographischen Romane und für sein Projekt Echolot, in dem er Alltagszeugnisse verschiedenster Menschen, ihre Tagebücher, Fotos und Erinnerungen, verarbeitete. Das Ergebnis seiner akribischen Sammlungen zeigt nun die Akademie der Künste Berlin: aus den über 8.000 deutschen Lebensläufen und mehr als 300.000 Fotografien wählte sie 1.600 Exponate für ihre Ausstellung aus. Bis zum 15. Juli sind sie zu sehen.
Akademie der Künste Berlin
Pariser Platz 4

Poesie in Berlin

Poesie in Berlin vom 25. Juni 2007

Kanada und Quebec bilden den Schwerpunkt des achten Berliner Poesiefestivals. Ab dem 23. Juni steht die Stadt ganz im Zeichen der Lyrik. Gefeiert wird aber auch mit Musik, Tanz, Performance und Medienkunst. Prominent sind die Gäste der Eröffnungsnacht: Literaturnobelpreisträger Derek Walcott und Fernando Raldón, Träger des alternativen Nobelpreises, lesen auf der Freilichtbühne im Volkspark Friedrichshain. Das Poesiefestival läuft bis zum 1. Juli.

Das bedrohte Wort

Das bedrohte Wort vom 22. Juni 2007

Ein Wettbewerb suchte bis zum Mai 2007 die schönsten bedrohten Wörter, Begriffe, die kaum genutzt werden und vielleicht ganz aus unserer Sprache verschwinden. Nun steht die Liste der Publikumslieblinge fest, hier die Top Ten:

Platz 1: Kleinod
Platz 2: blümerant
Platz 3: Dreikäsehoch
Platz 4: Labsal
Platz 5: bauchpinseln
Platz 6: Augenstern
Platz 7: fernmündlich
Platz 8: Lichtspielhaus
Platz 9: hold
Platz 10: Schlüpfer

Das mag sich für unsere Ohren altbacken anhören, neben den modernen Begriffen der Computer- und Online-Welt. Doch beides kann nebeneinander existieren und macht erst die Vielfalt der Sprache aus.

Blicke, Passanten - Austellung in der Wiener Albertina

Blicke, Passanten - Austellung in der Wiener Albertina vom 21. Juni 2007

Straßenfotografie, Stadtbilder, Menschen und Architektur – unter dem Titel „Blicke, Passanten – 1930 bis heute“ zeigt die Wiener Albertina bis zum 9. September die besten fotografischen Neuerwerbungen seit 1999. 250 Werke sind zu sehen, von dokumentarischen Bildern über fiktionale Szenen bis hin zu surrealen Ablichtungen.
Albertina Wien
Albertinaplatz 1
1010 Wien

Stamm gesucht

Stamm gesucht vom 20. Juni 2007

Virtuelle und echte Realität vermischen, Spannung, Spaß und Spiel bieten und gleichzeitig auch noch etwas Gutes tun – das alles wollen die Macher von tribewanted.com, Die Briten Ben Keene und Mark James Bowness. Teilnehmer dieses Online-Spiels, das übersetzt soviel wie Stamm gesucht heißt, bestimmen nicht nur am Rechner über das Schicksal von Einwohnern der Fidschi-Insel Vorovoro. Eine Gruppe von Spielern befindet sich weiterlesen… »

Kinder beim Fernsehen

Kinder beim Fernsehen vom 19. Juni 2007

Der Betrachter sieht lediglich die Gesichter, erstarrt festgehalten von der Fotokamera. Wolfram Hahn hat Kinder beim Fernsehen abgelichtet, zwischen drei und zwölf Jahren alt sind die kleinen Zuschauer. Stern Online zeigt eine Fotoserie der Bilder – und bringt sich sogleich als Medienkritiker in Position: Steife Gesichter, Emotions- und Teilnahmslosigkeit würden hier gezeigt, ein klarer Fall von Abstumpfung durch zuviel Medienkonsum. Das kann man natürlich so sehen. Unvoreingenommene Betrachter, die weiterlesen… »