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Fiktive Architektur

Fiktive Architektur vom 15. Dezember 2006

Wie wohnen unsere Stars und Helden aus der Literaturgeschichte? Wie lebte Ali Baba, wie Donald Duck? Wie sahen die Wände aus, die Thomas Manns Madame Bovary umgaben? Wie residierte das „Ministerium für Wahrheit“ in George Orwells Dystopie „1984“? Antworten auf all diese Fragen gibt die Münchner Pinakothek der Moderne mit der Ausstellung „Fiktive Bauten und Städte in der Literatur“. Fast 400 Exponate hat die Sammlung zusammengetragen, darunter auch ganz exklusive Werke der Autoren, so zum Beispiel Umberto Ecos Entwürfe für die Bibliothek aus „Der Name der Rose“.
Pinakothek der Moderne
Kunstareal München
Barer Straße 40
80333 München
http://www.pinakothek.de/pinakothek-der-moderne/

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Virtuelle Rodelpartie

Virtuelle Rodelpartie vom 15. Dezember 2006

Draußen liegt kein Schnee, auch in den traditionellen Wintersportgebieten gibt es dieses Jahr grüne Wiesen statt weißer Rodelbahnen. Da muss man sich seine Schlittentour anscheinend selbst zeichnen. Den virtuellen Winterspaß ermöglicht das Online-Spiel Linerrider: http://www.linerider.com. Einfach mit dem Stift eine beliebige Strecke entwerfen und den kleinen Rodler auf Reise schicken. Ganze Büros sind mittlerweile süchtig danach. Aber Vorsicht: Wird’s nur ein wenig zu steil, kann das Ende schmerzhaft werden. Wie es aussieht, wenn wirkliche Könner am Werk sind, ist bei YouTube zu bewundern:
http://www.youtube.com/watch?v=2SVMFCGZgvNM

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Autodiebe per Funk verfolgen

Autodiebe per Funk verfolgen vom 15. Dezember 2006

RFID (Radio Frequency Identification) ist eine Technologie, die über Funk eine Erkennung und Lokalisierung von mit speziellen Chips ausgestatteten Objekten erlaubt. Die RFID-Chips versehen die Objekte praktisch mit einer eigenen Identität und machen sie identifizierbar. Eingesetzt werden sie unter anderem, um Warenlieferungen zu überwachen, im Warenmanagement vieler großer Kaufhausketten und nicht zuletzt im neuen deutschen Reisepass. Möglich ist auch die Ausstattung von Auto-Kennzeichen mit funkenden Chips, z.B. für Geschwindigkeitsmessungen oder die Zulassung für Innenstadt-Mautsysteme. Aber auch die Kontrolle, wer ein Fahrzeug wohin bewegt, lässt sich damit leisten. In Malaysia wird diese Vision nun anscheinend Realität: Für den Straßenverkehr sollen nur noch Nummernschilder mit integrierten Chips zugelassen werden. Dienen soll diese Maßnahme der Diebstahlsicherung, da die Autos so überall wieder auffindbar sind. Gespeichert werden aber auch Informationen über den Halter des Wagens – ein Alptraum für viele Datenschützer. Mit der Einführung der PKW-Maut dürfte auch das Interesse der deutschen Politik an dem so genannten e-Plate-System wachsen.

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Mehr Möglichkeiten für Fernsehwerbung

Mehr Möglichkeiten für Fernsehwerbung vom 15. Dezember 2006

Neue Zeiten könnten für die Fernsehwerbung anbrechen. Wie heise.de berichtete, hat das EU-Parlament am vergangenen Mittwoch einer umfassenden Liberalisierung der Werbemöglichkeiten in Radio und Fernsehen zugestimmt. Fernsehsender dürfen nun schon alle 30 Minuten Werbeblöcke schalten, bisher war in Deutschland eine Unterbrechung von Spielfilmen alle 45 Minuten üblich. Auch gegen Product Placement, also die Platzierung bekannter Marken in Filmen, Serien und Fernsehsendungen haben die Europaparlamentarier nichts einzuwenden. Hier liegt es im Ermessen der einzelnen Mitgliedsstaaten, ob diese Art der indirekten Werbung erlaubt wird oder nicht. Am umstrittensten unter den deutschen Fernsehzuschauern dürfte sicher werden, dass Sportübertragungen ohne zeitliche Vorgaben mit Einzelspots unterbrochen werden können. Wer will schon kurz vor einem möglichen Torschuss seines Lieblings-Fußballvereins einen Werbespot für Schonkaffee sehen?

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Merlins Wunderland

Merlins Wunderland vom 15. Dezember 2006

Etwas Zauberhaftes zur Weihnachtszeit: Die Bühnenshow „Merlins Wunderland“ verspricht optische, akustische und kulinarische Genüsse. In Dresden konnte sich die Mischung aus mittelalterlichem Minnegesang und moderner Rockmusik schon eine große Fangemeinde erarbeiten. Zu der Geschichte um den Magier aus der Artus-Saga wird ein Vier-Gänge-Menü serviert.
Merlins Wunderland
Zschonergrundstraße 4
01157 Dresden
Telefon: 03 41/4 21 99 99
E-Mail: info@merlins-wunderland.de
Web: www.merlins-wunderland.de

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Schön im alten Ägypten

Schön im alten Ägypten vom 15. Dezember 2006

Die Schönheit des alten Ägyptens wird zurzeit im Hildesheimer Römer- und Pelizaeus-Museum präsentiert. Mehr als 350 Statuen, Reliefs, Schmuckobjekte und Alltagsgegenstände zeigen, wie sich die Ägpter herausputzten, welchen Schmuck und welche Schminke sie trugen. Unter den Exponaten sind einige Leihgaben der Ägyptischen Museen Berlin und Hannover. Noch bis zum 01. Juli 2007 ist die Ausstellung geöffnet.
Roemer - und Pelizaeus - Museum
Am Steine 1-2
31134 Hildesheim
Tel. (0 51 21) 9 36 90
Fax (0 51 21) 3 52 83

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Kunst, Kommerz und Schockeffekte

Kunst, Kommerz und Schockeffekte vom 15. Dezember 2006

Hermann Nitsch polarisiert. Herman Nitsch schockiert. Der österreichische Künstler ruft mit seinen Performances immer wieder empörte Proteste auf den Plan – sind seine Lieblingsmaterialien doch im Wortsinne organisch: Rinderblut, Innereien, eigen geschlachtete Tiere. Von den einen als Tierschänder und wegen der Parodierung christlicher Symbole als Gotteslästerer verschmäht, von den anderen als „der umstrittenste Künstler der Gegenwart“ gefeiert. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, welches Prädikat eher zutrifft, hat im Berliner Martin Gropius bau die Gelegenheit dazu. Die Retrospektive „Orgien – Mysterien – Theater“ läuft noch bis zum 22. Januar 2007.
Öffnungszeiten
Mittwoch bis Montag | 10–20 Uhr
Dienstag geschlossen
Martin-Gropius-Bau Berlin
Niederkirchnerstraße 7 | Ecke Stresemannstr. 110
10963 Berlin
Tel +49 (0)30 254 86-0
Fax +49 (0)30 254 86-107
E-Mail: post@gropiusbau.de
|www.gropiusbau.de

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Interaktive Comics

Interaktive Comics vom 15. Dezember 2006

Dass Comics nicht nur was für kleine Kinder sind, ist bekannt. Dass Comics nicht nur auf Papier gelesen werden können, beweisen die Kreativen des niederländischen SubmarineChannels. Im Internet präsentieren die Künstler Cross-Media-Formate, Vermischungen aus Comic und Film, die ähnlich den Printvorbildern episodenweise fortgesetzt werden. Der Leser wird dabei mit einbezgen, Zooms in und aus den Bildern erlauben neue Perspektiven.
SubmarineChannel: http://www.submarinechannel.com
Interaktiver Comic “The Killer”: http://www.submarinechannel.com/content/killer/

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Klingeltöne

Klingeltöne vom 15. Dezember 2006

Keine Lust mehr auf das langweilige „Ding-Dong“ einer gewöhnlichen Türklingel? Dann kreieren Sie doch ihren eigenen „Klingelton“: Der Türgoong DoorLinX der Firma Netstream macht´s möglich – er kann mit beliebigen MP3-Dateien bespielt werden. So erklingt beim nächsten Besuch vielleicht der Lieblingssong.
Gefunden bei SPON: http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,grossbild-756749-453424,00.html

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Winter-Wunderwelt

Winter-Wunderwelt vom 15. Dezember 2006

Dezember, kurz vor Weihnachten – und draußen herrschen zwölf Grad plus. Wie soll man da in Adventsstimmung kommen, wenn kalte Limo angebrachter erscheint als heißer Glühwein? Abhilfe könnte eine Fahrt nach Lübeck schaffen: In einer eigens eingerichteten Thermohalle wurde dort die Lübecker „Ice World“ aufgebaut. Bei winterlichen minus acht Grad können die Besucher lebendgroße Skulpturen der Figuren aus dem Kinofilm „Ice Age 2“ bewundern – geschnitzt, geschmolzen und geformt aus 300 Tonnen Eis und 200 Kubikmetern Schnee. Ein besonderes Erlebnis nicht nur für kleine Kinofreunde. Da sollten auch die winterlichen Gefühle nicht mehr weit sein. Zu sehen gibt es das Spektakel auch im belgischen Brügge, wo die jährliche Eisskulpturen-Ausstellung eine lange Tradition hat.

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