Kunst, Kommerz und Schockeffekte
Erstellt am: 15. Dezember 2006Hermann Nitsch polarisiert. Herman Nitsch schockiert. Der österreichische Künstler ruft mit seinen Performances immer wieder empörte Proteste auf den Plan – sind seine Lieblingsmaterialien doch im Wortsinne organisch: Rinderblut, Innereien, eigen geschlachtete Tiere. Von den einen als Tierschänder und wegen der Parodierung christlicher Symbole als Gotteslästerer verschmäht, von den anderen als „der umstrittenste Künstler der Gegenwart“ gefeiert. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, welches Prädikat eher zutrifft, hat im Berliner Martin Gropius bau die Gelegenheit dazu. Die Retrospektive „Orgien – Mysterien – Theater“ läuft noch bis zum 22. Januar 2007.
Öffnungszeiten
Mittwoch bis Montag | 10–20 Uhr
Dienstag geschlossen
Martin-Gropius-Bau Berlin
Niederkirchnerstraße 7 | Ecke Stresemannstr. 110
10963 Berlin
Tel +49 (0)30 254 86-0
Fax +49 (0)30 254 86-107
E-Mail: post@gropiusbau.de
|www.gropiusbau.de
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