Ideen gegen Gewalt gesucht
► Ideen gegen Gewalt gesucht vom 23. November 2006Der Amoklauf vom Emdstetten erschütterte am 20. November das Land. Um gegen die Folgen von Gewalt und Waffenmissbrauch zu sensibilisieren hat die Werbeagentur Buena la Vista - http://www.buenalog.de/ - beim Foto-Sharing-Service flickr eine Gruppe „Ideen gegen Gewalt“ eingerichtet. Dort werden zum einen Plakatmotive gezeigt, die von der Agentur anlässlich des Amoklaufs in Erfurt 2002 entworfen wurden, zum anderen sind Werbeschaffende und Grafiker aufgerufen, Texte, Illustrationen und Fotos gegen Gewalt beizusteuern.
http://www.flickr.com/groups/ideengegengewalt/
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Wer glaubt an den Weihnachtsmann?
► Wer glaubt an den Weihnachtsmann? vom 23. November 2006Kleine Kinder glauben ihren Eltern alles. Geschichten von Hänsel und Gretel, vom Osterhasen, vom Weihnachtsmann und vom Klapperstorch. Und das mindestens bis zum Schulalter, wo ihnen dann die Lehrer erklären können, dass in Wirklichkeit alles ganz anders ist.
Soweit die Vorurteile über das kindliche Urteilsvermögen. Forscher der Universitäten in Texas und Virginia haben nun nämlich untersucht, in wie weit und ab welchem Alter Kinder Imaginäres und Realität auseinander halten können. 400 Kinder zwischen drei und sechs Jahren nahmen an den Studien teil, die genauen Ergebnisse sollen im Dezember im Fachmagazin Child Developement - http://www.blackwellpublishing.com/ - veröffentlicht werden. Fest steht: Anhand von Mimik und Gestik und mittels bereits gelernter Erfahrungen können auch Kinder im Vorschulalter feststellen, ob ihr Gegenüber gerade Märchen oder existenzielle Wahrheiten erzählt. Wenn sich ihr Kleiner also das nächste Mal über den Weihnachtsmann freut, seien Sie nicht zu sicher, dass er Sie nicht längst durchschaut hat.
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„Geld oder Leben!“
► „Geld oder Leben!“ vom 23. November 2006Das Motto des diesjährigen Deutschen Karikaturenpreises klingt eigentlich eher nach Krimi – die Interpretationen fielen aber durchaus sozialkritisch aus: „Geld oder Leben!“ war die Vorgabe an die Künstler, die der zum siebten Mal von Sächsischer Zeitung und Frankfurter Rundschau ausgeschriebene Preis stellte. In Zeiten von Hartz IV und „Unterschichtendebatte“ nimmt es kaum Wunder, dass die angefertigten Karikaturen spitz und ironisch die Unterschiede zwischen arm und reich angehen und so in die Lebenswirklichkeit vieler Menschen eindringen.
Barbara Henninger gewann für ihren „Ost-meets-West“-Comic den ersten Platz, Ari Plikat gelangte mit der Gesundheitsreform-Kritik „Unheilbar“ auf den zweiten. Der Künstler BURKH ließ nicht im Geld, sondern um Staatsbürgerschaft spielen und erreichte mit „Geld oder Hesse“ den dritten Platz.
Die fast 400 Einsendungen sind bis zum 21. Januar 2007 im Haus der Presse in Dresden zu begutachten. Öffnungszeiten 10 bis 19 Uhr, Dienstags bis 15 Uhr, der Eintritt ist frei. Stern.de zeigt unter http://www.stern.de/unterhaltung/ausstellung/:Deutscher-Karikaturenpreis-2006-Pointenjagd-Feder/576798.html
die 10 Bestplazierten.
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Die Welt in 50 Jahren
► Die Welt in 50 Jahren vom 23. November 2006Die Zukunft der Welt steht momentan im Zentrum des Interesses – sowohl künstlerisch (siehe oben), als auch ganz wissenschaftlich. Zu seinem 50. Jubiläum hat das Magazin New Scientist prominente Wissenschaftler befragt, welche wissenschaftlichen Durchbrüche sie für das nächste halbe Jahrhundert erwarten. Wenig überraschend, dass die Antworten zumeist aus den jeweiligen Fachgebieten der Wissenschaftler kommen. Treffen die Vorhersagen ein, steht uns jedenfalls eine spannende Zukunft bevor: Intelligente Maschinen mit beinahe menschlichen Fähigkeiten, Lebensverlängerung und nachwachsende Körper dank Gentechnik und Einblicke in die Gefühlswelt der Tiere – das sind nur einige der Ideen, die unter http://www.newscientist.com/channel/opinion/science-forecasts/dn10580 zu finden sind.
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Was wäre wenn?
► Was wäre wenn? vom 23. November 2006Wie sieht sie aus, die Zukunft der Informationsgesellschaft? Was ist vorstellbar, was könnte passieren? „what if – was wäre wenn?“ ist der Autorenwettbewerb der Bayrischen Rundfunk- Hörspiel und Medienkunst und Telepolis, der mit Unterstützung des Informatikjahrs 2006 deutsch- und englischsprachige Schriftsteller dazu aufrief, diese Fragen zu beantworten. Insgesamt 340 Zukunftsvisionen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, England, Ungarn, Spanien, den USA und sogar Indien gingen bei der Jury ein. Am 13. Oktober wurde eine Vorauswahl von 10 Beiträgen getroffen – jetzt können die Leser entscheiden. Noch bis zum 10. Dezember können die Werke unter http://www.heise.de/tp/r4/magazin/lit/22693/1.html
eingesehen werden, abgestimmt wird per Mail. Dem Gewinner des Wettbewerbs winken 7.500 Euro Preisgeld.
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Yahoo! antwortet
► Yahoo! antwortet vom 23. November 2006Fragen, die die Welt bewegen, kann man bereits seit Oktober beim Online-Dienst Yahoo! stellen. Auf der Plattform Yahoo Clever - http://de.answers.yahoo.com/ - einem deutschen Ableger des überaus beliebten amerikanischen Vorläufers Yahoo Answers - http://answers.yahoo.com/ - , kann jeder mit einem Yahoo Account gezielt ausformulierte Fragen stellen. Diese lassen sich in Kategorien ablegen – die Antworten kommen von anderen Nutzern. Wer also weiß, wie man am besten Sauerteig herstellt, was Apostaten sind (Kirchenabtrünnige) oder woran man das Geschlecht bei Schildkröten erkennt (entweder am Hornstachel oder am Panzer), ist genauso auf der Seite willkommen wie Menschen, denen selbst eine Frage unter den Nägeln brennt. Garantien für die Richtigkeit der Antworten können natürlich nicht gegeben werden – dazulernen wird man aber in jedem Fall.
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Ausstellung für ein Kultspiel
► Ausstellung für ein Kultspiel vom 17. November 2006Schwarzer Hintergrund und zwei Striche, die einen weißen Punkt über den Bildschirm jagen – so simpel kann Kult sein. Viel mehr grafischen Aufwand bietet die Tischtennissimulation „Pong“ nämlich nicht. Dem Atari-Klassiker, als Mutter aller Konsolenspiele 1972 auf den Markt gebracht, wurde nun eine Wanderausstellung gewidmet. Ab dem 16. November 2006 macht „pong.mythos“ Halt im Frankfurter Museum für Kommunikation. Neben Computer und Spielekonsolen gibt es auch zeitgenössische Kunstwerke, die sich mit dem Spiel auseinandersetzen, zu bestaunen.
Frankfurter Museum für Kommunikation
Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53 (Museumsufer)
D-60596 Frankfurt am Main
Telefon +49 (0)69 60 60 0
Telefax +49 (0)69 60 60 666
E-Mail: mk.frankfurt@mspt.de
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 9 - 18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag 11 - 19 Uhr
An allen Feiertagen geöffnet außer am 24., 25., 31.12. und 1.1
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Erste 100 Dollar Laptops fertig gestellt
► Erste 100 Dollar Laptops fertig gestellt vom 17. November 2006„One Laptop per Child“ – einen Laptop pro Kind – das wollen Marc Foster und der Chef des Media Lab des Massachusetts Institute for Technology, Nicholas Negroponte, ermöglichen. Der so genannte 100 Dollar Laptop soll Kindern in unterentwickelten Ländern mit Computern in Berührung bringen und auch einen Netzzugang ermöglichen. Nach langer Zeit der Planung sind jetzt in China die ersten 10 Prototypen – von Hand – fertig gestellt worden. Die Geräte gelangen nicht in den freien Verkauf, sondern können nach der Serienreife von den jeweiligen Behörden bestellt werden.
Informationen über die neuesten Entwicklungen zum Thema 100 Dollar Laptop gibt die Wiki-Website http://wiki.laptop.org/wiki/current_events.
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Das geheime Leben der Kühe
► Das geheime Leben der Kühe vom 17. November 2006Kühe stehen auf der Weide und fressen Gras. Oder sie stehen im Stall und geben Milch.
Von wegen. In Wirklichkeit sind Kühe, sieht mal keiner hin, unterwegs in der Weltgeschichte, als Superhelden, Geheimagenten, Astronauten. Aufgedeckt hat das „Geheime Leben der Kühe“ der Fotograf Glen Wexler. Seine poppig-bunten Aufklärungsfotos sind in dem gleichnamigen Buch in der Collection Rolf Heine erschienen:
„Das geheime Leben der Kühe“, 84 Seiten, 16,90 Euro.
Eine kleine Auswahl der Fotos kann man auch bei stern.de bewundern: http://www.stern.de/unterhaltung/fotografie/:Das-Leben-Kühe-Kuh/575887.html
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Erlebnisse im Shopping Center
► Erlebnisse im Shopping Center vom 17. November 2006Das Einkaufszentrum, Shopping Mall auf Neudeutsch – eine Subkultur der Moderne. Den Konsumtempeln widmen Florian Thalhöfer und Kolja Mensing ihren interaktiven Dokumentarfilm „13Shop“. Einen Monat lang lebten die beiden Filmemacher praktisch im Bremer Einkaufszentrum „Roland Center“, geschlafen wurde in einem Wohnwagen auf dem Parkplatz. Dabei führten die Interview mit Kunden – und vor allem Tagebuch, das auf http://www.13tershop.de/ veröffentlicht wurde. Dort sind auch die Rohschnitte des Films zu sehen. Zuschauer und Interviewpartner können mitentscheiden, welche Sequenzen schließlich in den fertigen Film eingehen.
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