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Mobiles Fernsehen gestartet

Mobiles Fernsehen gestartet vom 20. Oktober 2006

Fernsehen immer und überall: Die ProSiebenSat1 Media GmbH startete am Mittwoch, dem 18. Oktober, das erste deutsche mobile Vollprogramm, zu empfangen über Handy. Viele der Sendungen, die sich die Zuschauer nun auch in der Straßenbahn oder im Café zu Gemüte führen können, sind schon aus dem Programm von Pro 7 und Sat1 bekannt, laufen aber zeitversetzt. Der Mittag steht dabei ganz im Zeichen der erfolgreichen Telenovelas „Verliebt in Berlin“ und „Schmetterlinge im Bauch“, die pünktlich zum Schulschluss um 13.00 Uhr und 13.30 beginnen. Wie www.heise.de berichtet, soll jeder Wochentag einem anderen Genre gewidmet sein: Mittwoch und Samstag gibt es Commedy, Sonntags und Montags Edutainment-Magazine. Zu empfangen sind die Sendungen über den von MFD Mobile Fernsehen Deutschland angebotenen DMB-TV-Dienst watcha, www.watcha.de. Bleibt die Frage, ob die ProSiebenSat1-Stars ihren Charme auch aus den Mini-Monitoren heraus versprühen können.

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Zukunftsweisendes Design in Essen

Zukunftsweisendes Design in Essen vom 20. Oktober 2006

Wie werden wir morgen leben? Eine Reihe internationaler Designer und Künstler hat sich dieser Frage angenommen und Alltagsgegenstände, Kleidung, Möbel und ganze Häuser entworfen, die in der nahen Zukunft das Leben einfacher und komfortabler machen sollen. Die Zeche Zollverein in Essen zeigt in der Ausstellung „Entry 2006“ noch bis zum 3. Dezember ungewöhnliche Bauprojekte wie das Jellyfish House (Quallenhaus) mit einer Außenhülle aus flüssigem Metall, skurrile Kombinationen aus Kleidungsstück und Sitzgelegenheiten und weitere ebenso kuriose wie nützliche Entwürfe. Eine Auswahl der Zukunftsvisionen ist auch bei Zeit.de unter

http://www.zeit.de/online/2006/35/bildergalerie-entry2000

zu bestaunen.

Ausstellungsgesellschaft Z

ollverein mbH

Zeche Zollverein

Schacht XII, Halle 6

Gelsenkirchener Straße 181

45309 Essen

Telefon: +49(0)201-8543.253

Telefax +49(0)0201-8543-255

E-Mail: info@agz-essen.de


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Sag mir dein Geheimnis

Sag mir dein Geheimnis vom 20. Oktober 2006

Jeder Mensch hat Geheimnisse. Dies macht sich das Kunstprojekt von Frank Warren, im Hauptberuf eigentlich Vertreter für medizinische Produkte, zu Nutze. Jeder, der sein Geheimnis nicht mehr allein tragen möchte, ist aufgerufen, eine Postkarte an den amerikanischen Hobby-Künstler zu senden. Diese wird, vollkommen anonym natürlich, auf der Homepage http://postsecret.blogspot.com/

veröffentlicht. Nicht nur das Geheimnis an sich, auch die kreative Gestaltung zählt. Auf der Seite finden sich zahlreiche komische, traurige und nachdenkliche stimmende Karten. Mit dem Projekt unterstützt Warren die Suizidpräventions-Hotline „Hopeline“ – in der Hoffnung, dass jeder, der sich ein belastendes Geheimnis von der Seele redet, sich ein Stückchen von seinen Depressionen entfernt.
Mittlerweile gibt es auch den ersten Bildband zum Projekt: „Post Secret – Extraordinary Confessions from Ordinary Lives“ (Ungewöhnliche Geständnisse aus gewöhnlichen Leben) ist in den USA erschienen bei Reagan Books, 288 Seiten, $ 24,95.

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Abu Ghureib-Folter als Gemälde

Abu Ghureib-Folter als Gemälde vom 20. Oktober 2006

Kunst hat immer auch die Aufgabe, der Gegenwart den Spiegel vorzuhalten. Dazu gehört es, sich mit den unangenehmen, den grausamen Dingen der Gesellschaft zu beschäftigen. Der kolumbianische Künstler Fernando Botero, Maler und Bildhauer, wohnhaft in Paris und New York, hat sich in seinen neuesten Werken den durch amerikanische Soldaten gefolterten Gefangenen von Abu Ghureib angenommen. Seine Wut wollte er sich mit diesen Bildern von der Seele malen, so der Künstler im Online-Magazin des „Spiegel“. Schon als der Skandal 2004 zum ersten Mal ans Licht kam, habe Botero, selbst gerade unterwegs im Flugzeug, mit dem Zeichnen begonnen.

Die düsteren, schockierenden Bilder, mit denen Botero nichts als „die Wirklichkeit umgesetzt“ haben will, waren schon in Deutschland, Athen und Rom zu sehen. Nur in den USA fand sich bisher kein Museum, das willens war, die Werke auszustellen. In der privaten Malborough Gallery können sie schließlich doch betrachtet werden. Die Ausstellung eröffnete am vergangenen Dienstag. Nach Ablauf der Ausstellung möchte Botero seine Bilder nicht verkaufen, sondern einem Museum stiften. Ein deutsches Museum soll bereits Interesse angemeldet haben.
Der Link zum Spiegel-Artikel: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,443152,00.html

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Senf in Schwarz-Rot-Gold

Senf in Schwarz-Rot-Gold vom 20. Oktober 2006

Peer Wagner ist ein Leipziger Unikat. Und ein sehr erfolgreicher Unternehmer. Mit seinem selbst erfundenen und patentierten Bratwurstbauchladen ist Wagner seit 1990 bei Touristen und Einheimischen sehr beliebt. Zur Fußball-WM kam der findige Verkäufer auf eine neue Idee: Warum soll nicht auch das Bratwürstchen die Fanvorlieben deutlich machen? Mit einem Senf in Deutschlandfarben. Schwarz-rot-goldene Streifen aus der Tube sollten keine Zweifel mehr darüber lassen, welcher Mannschaft der Würtchenliebhaber zugeneigt ist. Leider erwies es sich als mehr als verzwickt, die Streifen geordnet aus der Senftube auf die Wurst zu bekommen, wie der Spiegel zu berichten weiß. Die Markteinführung verzögerte sich um einige Monate. So ist die Fußball-WM zwar längst vorbei, aber nun gibt es ihn endlich, den patentierten Patriotismus aus der Tube.

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Ein-Minuten-Skulpturen und dicke Autos

Ein-Minuten-Skulpturen und dicke Autos vom 20. Oktober 2006

Er stellt Menschen in Papierkörbe. Er lässt sich von Museumsdirektoren durch die Gegend tragen. Er lässt Autos und Einfamilienhäuser zunehmen und ihr Schicksal als Übergewichtige beklagen. Der Österreicherische Künstler Erwin Wurm schafft so genannte „Ein-Minuten-Skulpturen“: Menschen in absurden Situationen, die dann von ihm abgelichtet werden. Daneben verformt er Alltagsobjekte, wie in seiner Fat-Serie, die in der Kunstwelt für Aufsehen sorgte.
Bis zum 26. November ist eine Auswahl von Wurms Werken im Aachener Ludwig Forum zu sehen, die Ausstellung heißt nach einer seiner Skulpturen: „Der Künstler, der die Welt verschluckte.“
Mehr Fotografien und gemorphte Weltansichten kann sich der geneigte Kunstliebhaber im Wiener MOMUK – Museum Moderner Kunst – ansehen. Bis zum 11. Februar 2007 besteht dort nicht nur die Möglichkeit, außergewöhnliche Objekte und spektakuläre Erstausstellungen zu besichtigen. Allerlei Merkwürdigkeiten laden den Besucher zum Mitmachen ein, so dass er selbst zu einer „Ein-Minuten-Skulptur“ werden kann.

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Aachener Ludwig Forum
Öffnungszeiten Di – So 12 – 18 Uhr
Jülicher Straße 97-109
52070 Aachen
Telefon 0241 / 1807-104
Fax 0241 / 1807-101

http://www.ludwigforum.de/Ausstellungen/erwin_wurm.html

MOMUK Wien
Öffnungszeiten Di – So 10 – 18 Uhr
Do 10 bis 21 Uhr
Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
MuseumsQuartier
Museumsplatz 1, A-1070 Wien
Telefon +43-1-525 00

info@mumok.at

http://www.mumok.at/index.php?cid=540

Erste Klinik für kranke Roboter

Erste Klinik für kranke Roboter vom 20. Oktober 2006

Japaner lieben Roboter. Als Haushaltshilfe und Fabrikarbeiter nehmen die Humanoiden dort bereits viele Tätigkeiten wahr, die hierzulande noch Zukunftsmusik sind. Doch auch Roboter können Arbeitsunfälle haben und gehen einmal kaputt. Für diese Fälle wurde vom Maschinenbauer Sysrec Akazawa nun die Akazawa Roboclinic in der japanischen Stadt Okasawa eingerichtet. Wie http://www.robotworldonline.com berichtet, gibt es dort nach dem Vorbild der Menschenkliniken Untersuchungsräume, Operationssäle und Reha-Räume – und natürlich „Ärzte“. Ziel ist es, die blechernen Patienten innerhalb einer Woche zu kurieren und wieder arbeitsfähig zu bekommen. Auch jeder Roboterbesitzer weltweit kann seine elektronischen Haushaltshilfen oder Haustiere zur Behandlung nach Japan schicken. Eine Versicherung, die die Kosten dafür abdeckt, gibt es allerdings noch nicht.

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Pimpen Sie Hildesheim

Pimpen Sie Hildesheim vom 20. Oktober 2006

Pimp my Ride war gestern – heute ist Pimp my Town. Hildesheim soll (noch) schöner werden - während des Raumsauger-Festivals, das noch bis Ende Oktober in Hildesheim stattfindet, wird das Pimp my Town Team Hildesheim drei Wünsche aus der Bevölkerung auswählen und diese 48 Stunden später in künstlerische Aktionen umsetzen. Zwei Wunschziehungen fanden bereits statt, eine Aktion wurde bereits realisiert. Noch können aber alle Hildesheimer und Hildesheimerinnen ihre Wünsche und Ideen für die Verschönerung der Stadt einreichen. Wunschzettel dafür finden sich im Festivalcafé (Wunschpavillon des Hildesheimer Stadttheaters) und im AcKU-Café am Andreasplatz. Die nächsten Performances sind für den 20. und 26. Oktober angesetzt. Im Ladenlokal in der Schuhstraße 15 entstehen begleitend zum Projekt eine Ausstellung und eine Dokutainment-Reihe, die Zeugnis von der Stadtverschönerung ablegen.
Das Raumsauger-Festival wird veranstaltet von der Initiative tanzsehen – selbertanzen, dem Kunstverein Hildesheim – Verein zur Förderung der bildenden Kunst e.V. und dem Stadttheater Hildesheim. Das Pimp my Town Team setzt sich zusammen aus Studierenden der Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim. Mehr Informationen gibt es unter: http://www.raumsauger.de

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Tourist Remover

Tourist Remover vom 20. Oktober 2006

Wer kennt das nicht? Da ist man auf Reisen und fotografiert alte Gebäude, Kunstschätze oder wundervolle Sonnenuntergänge, die man den Lieben daheim natürlich in voller Schönheit zeigen möchte. Aber, oh Schreck, oft stehen andere Fotografen im Bild und versperren die Sicht. futureLAB bietet als Rettung für diese Problemfälle den Tourist Remover an http://www.snapmania.de . Das Prinzip ist einfach: Sie nehmen mehrere Fotos ihres Wunschobjekts auf, möglichst aus derselben Perspektive und mit derselben Belichtung. Der Tourist Remover errechnet aus diesen Daten ein neues Bild, ohne störende Personen oder Gegenstände. Ein nettes Gadget für den Hobbyfotografen.

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99rooms – Internet-Kunst

99rooms – Internet-Kunst vom 20. Oktober 2006

99 Räume, 99 verschiedene Locations in alten, verfallenen Ost-Berliner Industriebauten. Das Licht flimmert, aus zerbrochenen Rohren tröpfelt Wasser. An den Wänden: Fabelwesen, riesenhafte, sich um verrostete Leitungen rankende Pflanzen. Die Frage: Wie geht es weiter? Wie gelange ich nur in den nächsten Raum?
www.99rooms.com heißen diese Zauberwelten, ein Internet-Kunstprojekt, das Fotografie, Wallpainting, Animation und Sounddesign miteinander vereint. Macher der surrealen, düster-faszinierenden Bilder sind die Berliner Künstler Kim Köster, Richard Schumann und Stephan Schulz (Animationen) und Johannes Bienemann (Sounddesign). Der Besucher klickt sich durch die einzelnen Räume, in jedem gilt es einen anderen Schalter umzulegen, einen anderen magischen Punkt anzuklicken, um in die nächste Location zu gelangen. Ein faszinierendes Online-Spiel, das perfekt in die ersten Herbsttage passt.
Zusätzlich zur Website ist nun auch eine CD erschienen, die neben den 99 Räumen auch Fotos und Artwork der Künstler zeigt, die nicht für das Projekt verwendet wurden.

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