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Virtuelle Galerie

Virtuelle Galerie vom 31. Oktober 2006

Das World Wide Web als Kunstraum: Thomas Egeler, selbst Künstler, betreibt unter www.te-finearts.com
eine Internet-Galerie, die sich besonders den Newcomern der zeitgenössischen Kunst verschrieben hat. Dazu kommen einige Werke etablierter Künstler. Die Kunstrichtung spielt dabei eine untergeordnete Rolle – Fotografie, Malerei, Bildhauerei, Abstraktes, Gegenständliches – all das kann der Besucher bei einem virtuellen Gang durch Egelers Galerie betrachten. Neuestes „Ausstellungsobjekt“ ist ein Projekt von Benjamin von Stuckrad-Barre. In der „Schublade“ präsentiert der Pop-Literat Auszüge aus Lesungen, Collagen, Buchsseiten und Fotos.
Die meisten der ausgestellten Werke sind direkt über die Seite zu erwerben.

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Welches ist das beliebteste Kunstwerk im Museum?

Welches ist das beliebteste Kunstwerk im Museum? vom 31. Oktober 2006

Findige Entwickler haben nun einen kleinen Apparat erfunden, der angeblich die Qualität eines Ausstellungsgegenstand messen soll: das Art-o-Meter. Das an einen digitalen Wecker erinnernde Gerät kann erkennen, wie viel Zeit Menschen vor einem bestimmten Kunstwerk verbringen und vergleicht dies mit der Zeit, die in der gesamten Ausstellung verbracht wird. Auch die Arbeitsweise unterscheidet sich nicht sonderlich von einem handelsüblichen Zeitmesser – einziger Unterschied ist ein eingebauter Bewegungssensor, der eine Stoppuhr in Gang setzt, sobald sich jemand einem Ausstellungsstück nähert.
Ob allerdings die Zeit, die Museumsbesucher vor einem einzelnen Kunstwerk verbringen, tatsächlich was über dessen Qualität aussagt, kann auch das Gerät nicht beantworten.

Der Link zum Art-o-Meter: http://web.media.mit.edu/%7Emarcelo/art-o-meter/index.html

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Planetensucher

Planetensucher vom 31. Oktober 2006

Die europäische Weltraumorganisation ESA macht sich am Ende des Jahres auf die Suche nach erdähnlichen Planeten. Wie Telepolis berichtet, soll der Satellit COROT außerhalb unseres Sonnensystems Planeten aufspüren, die wie die Erde um einen Stern kreisen. Z

weieinhalb Jahre lang wird der kleine Satellit dafür aus einer polaren Umlaufbahn in 826 Kilometer Höhe die Helligkeitsschwankungen von Sternen messen, wenn ein Planet an ihnen vorbei zieht.
Der erste dieser so genannten Exoplaneten – oder extrasolaren Planeten – wurde 1995 entdeckt und auf den Namen 51 Pegasi b getauft. Derzeit sind 210 sternumkreisende Planeten außerhalb unseres Sonnensystems bekannt. Die meisten davon sind heiße, massereiche Gasbälle, aber es gibt auch kleinere, erdähnlichere.
Eine zweite Erde zu entdecken halten die Forscher aber für unwahrscheinlich. Spannend ist die Suche nach den weit entfernten Himmelskörpern dennoch.
Mehr Informationen: www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23760/1.html

 

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Wer rechnet besser?

Wer rechnet besser? vom 31. Oktober 2006

Frauen können nicht rechnen – und das ist genetisch bedingt.
Tatsache oder Vorurteil? Das haben nun die Psychologen Ilan Dar-Nimrod und Steven J. Heine von der University of British Columbia im amerikanischen Vancouver untersucht. Wie im Wissenschaftsmagazins „Science“ vom 20. Oktober 2006 – http://www.sciencemag.org/- berichtet wird, führten sie von 2004 bis 2006 einen Test mit 220 jungen Studentinnen durch. Vereinfacht gesagt bekamen zwei Gruppe die Aufgabe, schwierige Rechnungen zu lösen, wobei einer Gruppe durch einen Text suggeriert wurde, dass die unterschiedliche Rechenleistung der Geschlechter genetisch bedingt sei. Die andere Gruppe bekam das Gegenteil zu lesen. In zwei weiteren Kontrollgruppen gab man den Teilnehmerinnen entweder zu verstehen, dass es Unterschiede im Mathematikverständnis von Männern und Frauen gibt – oder eben nicht.
In beiden Fällen erlangten die letztgenannten Gruppen die besseren Ergebnisse. Für die Forscher deutet dies darauf hin, dass weniger genetische Veranlagung, als vielmehr die Stereotypen, mit denen Menschen aufwachsen, für unterschiedliche Leistungen verantwortlich sind.

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Filmfestival Südkorea

Filmfestival Südkorea vom 31. Oktober 2006

Bei uns mag der Trend noch unbekannt sein, in Asien hat er Tausende begeisterte Anhänger: hallyu begeistern dort die Fangemeinden, südkoreanische TV-Love-Stories und ihre immer top-gestylten Darsteller. Diese finden sich zurzeit in Pasun, Südkorea ein, wo Asiens größtes Filmfestival stattfindet. Die Filmszene Südkoreas boomt, auch dank einer Quote für im eigenen Land produzierte Filme. Filmhits, hallyu-Stars und Popsänger geben die Trends des Landes vor.
Gleichzeitig bietet das Kino aber auch eine Chance für das Land, sich mit verdrängten Gesellschaftskonflikten und der eigenen Geschichte auseinander zu setzen. Dies geschieht nie direkt, doch die Regisseure lassen durch ihre zerrissenen Helden am Rande des Kontrollverlusts etwas von der Zerrissenheit des Landes erahnen. Die in diesem Jahr gezeigten Filme hinterfragen Hierarchien, Tabus und Geschlechterrollen. Sie zeigen mehr von einem Land, das hier den meisten vor allem für seine Technologieprodukte bekannt ist. Mindestens einer der Filme, „Lady Vengeance“ von Regisseur Park Chan-Wook, wird im Januar seinen Weg auch in die deutschen Kinos finden.

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Kunst und Mode auf Londoner Freeze Art Fair

Kunst und Mode auf Londoner Freeze Art Fair vom 31. Oktober 2006

Es wurde zusammengefügt, was vielleicht schon immer zusammen gehört – die Symbiose aus Kunst und Mode war einer der Schwerpunkte auf der diesjährigen Londoner Kunstmesse Frieze Art Fair. Hier bekam der Besucher vom 12. bis 15. Oktober alles geboten: Designer, die Kunstobjekte entwerfen - wie Hedi Slimane, verantwortlich für die Herrenlinie des Hauses Dior und seit neuestem für dunkle Spiegel, auf denen das Wort „Performer“ steht – oder Modells wie Kate Moss, die zu Kunstobjekten werden und gleichzeitig begeisterte Käufer anderer Werke sind.
Vor vier Jahren von Amanda Sharp und Matthew Slotorer gegründet, entwickelte sich die Frieze Art Fair schnell zum Tummelplatz der Hollywoodstars und weiterer VIPs, die sich hier mit dem Aktuellsten und Schrillsten eindecken, was die zeitgenössische Kunst zu bieten hat.
Neben der „Fashion-Art“ waren eigenwillige Performances und Skulpturen aus lebenden Menschen das Highlight der diesjährigen Ausstellung: Künstler lassen sich bei der Arbeit beobachten, im Atelier oder in freier Natur. Das eigentliche Werk tritt in den Hintergrund, die Macher werden zu ihren eigenen Kunstwerken.

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Big Brother Awards verliehen

Big Brother Awards verliehen vom 31. Oktober 2006

Der Schutz und die Sicherheit der persönlichen Daten sind wichtige, vielleicht die wichtigsten Themen in der Informationsgesellschaft. Um diejenigen Institutionen und Organisationen anzuzeigen, die den Datenschutz missachten und unsorgsam mit persönlichen Daten umgehen, vergibt der Bielefelder Verein FoeBuD (Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs) seit 2000 jährlich den so genannten Big Brother Award. Am 20. Oktober war es mal wieder soweit und die Gewinner der zweifelhaften Trophäe wurden „geehrt“.
In der Kategorie Politik wurden die Mitglieder des 4. Landtags von Mecklenburg-Vorpommern für die gesetzliche Erlaubnis zur verdachtsunabhängigen Tonaufzeichnung in der Öffentlichkeit ausgezeichnet. Außerdem erhielt die Bundes-Innenministerkonferenz einen Preis für die Einrichtung einer zentralen “Anti-Terror-Datei”.
In der Kategorie Technik machte sich die Philips GmbH keine Freunde mit der Vorgabe, dass CD-Brenner ihre eindeutige Seriennummer auf den Rohling schreiben und damit eine Rückverfolgbarkeit von Datenträgern zum Brenner ermöglichen.
Einen Preis in der Kategorie Behörden und Verwaltung gab es weiterhin für die Kultusministerkonferenz der Länder. Diese stieß mit ihrer Idee, lebenslange Schüler-IDs einzuführen und so nicht nur persönliche Daten, sondern auch Schulkarriere, Förderschwerpunkte und Lernschwächen zu speichern, bei der Jury auf Widerspruch.
Zum ersten Mal konnten in diesem Jahr die Gäste der Verleihung einen Publikumspreis vergeben. Zweiunddreißig Prozent sprachen sich für den Preisträger aus der Kategorie Verbraucherschutz aus, den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) für seine Warn- und Hinweisdateien, mit denen Versicherungen Daten der bei ihnen Versicherten austauschen können.
Mehr Informationen und Preisträger gibt es unter www.bigbrotherawards.de/2006.

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The Secret Public – Post-Punk Ausstellung in München

The Secret Public – Post-Punk Ausstellung in München vom 31. Oktober 2006

Es waren die letzten Tage des Punk, die letzten Tage einer britischen Untergrundkultur, die Jahre 1978 bis 1988. Einflüsse der rebellischen Gegenkultur reichten vom Inselreich nach Kontinentaleuropa und bis in die Vereinigten Staaten. Den ersten Versuch einer Neubewertung dieser Post-Punk-Ära unternimmt der Kulturverein München mit der Ausstellung „The Secret Public. The Last Days of British Underground Culture“. Benannt ist die Werkschau nach einem damals in Großbritannien erschienenem Fanzine. Werke zwischen Kunst, Mode, Tanz und Performance präsentiert der Kulturverein in seinem Haus im Münchner Hofgarten. Begleitend dazu gibt es ein Rahmenprogramm mit Musik, Lesungen und Film.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 26. November 2006, mehr Informationen zum Programm gibt es unter www.kunstverein-muenchen.de

Kunstverein München e.V.
Galeriestraße 4
80539 München
Tel: ++ 49-(0)89-221 152
Fax: ++ 49-(0)89-229 352
info@kunstverein-muenchen.de

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Ms. Dewey sucht

Ms. Dewey sucht vom 31. Oktober 2006

Im Prinzip sind Internet-Suchmaschinen eine tolle Erfindung: Man sucht eine Information, gibt eine oder mehrere Stichwörter ein und in der Regel erhält man Ergebnisse, mit denen man auch was anfangen kann. Aber mal ehrlich: Bei häufiger Verwendung wirken Suchmaschinen auch schnell langweilig – immer derselbe Hintergrund, nüchternes Weiß, ein paar Links untereinander aufgelistet und niemand der mit einem redet.
Doch nun gibt es Ms. Dewey (www.msdewey.com). Ms. Dewey ist eine attraktive junge Frau. Ihr Beruf ist es, das Internet nach Daten zu durchsuchen, die der Nutzer gerne haben möchte. Während sie auf eine Suchanfrage wartet, feilt sie sich schon mal die Nägel oder blättert gelangweilt in einem Magazin. Reden kann Ms Dewey auch, gerne erzählt sie zu jeder Frage einen kleinen, meistens nicht sonderlich guten Witz.
Vielleicht ist die Flash-animierte Ms Dewey nicht ganz so intelligent wie ihre KI-Kollegen von Google und Altavista und sie auch braucht sie etwas länger, um die gewünschten Ergebnisse zu liefern. Unterhaltsam ist ein Abstecher in ihr Arbeitszimmer aber auf jeden Fall.

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Die Gesichter des Fußballs

Die Gesichter des Fußballs vom 31. Oktober 2006

Abgekämpft, verschwitzt, glücklich über einen Sieg oder deprimiert über eine Niederlage – 30 Fußballspieler ließen sich während der WM gleich nach dem Spiel von den Schweizer Fotografen Mathias Braschler und Monika Fischer ablichten. Heraus kamen bei der Aktion ungeschönte Schwarz-Weiß-Aufnahmen von internationales Top-Spielern wie Zinedin Zidane, David Beckham, Ronaldo und Michael Ballack – und ein Bildband mit den Gesichtern des Fußballs, den „Faces of Football“.
Unterstützung erhielten die beiden Fotografen direkt von der FIFA, was ihnen bei Vereinen und Managern der Spieler viele Türen öffnete – schließlich ist es zum Beispiel nicht selbstverständlich, einen Weltklasse-Fußballer kaum eine halbe Stunde nach dem Ausscheiden aus einer Weltmeisterschaft in ein kleines, mobiles Fotostudio locken zu können. So gelang es den Schweizern, von Männern, die den Sommer über von jeder Zeitschrift blickten, aus bisher nicht gesehene Perspektiven zu zeigen.
Der Bildband „Faces of Football“ ist im Nicolai-Verlag erschienen und kostet 34,90 Euro.

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